efko setzt auf Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energie
Regionale Wertschöpfung, nachhaltige Innovationen – diese Begriffe stehen beim bedeutendsten Sauergemüsehersteller Österreichs an der Tagesordnung. Mit dem Projekt „Bio Substrat“ investierte efko am Standort Hinzenbach in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Seit Herbst 2026 werden dort organische Reststoffe aus der Obst- und Gemüseverarbeitung in einem regionalen Kreislauf zu Biosubstrat verarbeitet und für die Erzeugung erneuerbarer Energie genutzt.
Dies ermöglicht jährlich die Schaffung erneuerbarer Energie für rund 600 Haushalte sowie zusätzlicher Wärme für etwa 150 Haushalte in der Region. Gleichzeitig werden Transportwege reduziert und ein regionaler Stoffkreislauf geschlossen. Neben Frucht- und Schalenresten werden nun auch Kartoffeldampfschalen in die energetische Verwertung integriert.
Für die Umsetzung investierte efko in eine moderne Tank- und Zerkleinerungsanlage, die gemeinsam mit regionalen Partnerunternehmen realisiert wurde. Das Projekt ist Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, das bereits rund ein Viertel seines Strombedarfs über Photovoltaik deckt. „Für uns endet Verantwortung nicht beim fertigen Produkt. Wir tragen Verantwortung für den gesamten Rohstoff – vom Feld bis zur letzten sinnvollen Nutzung“, betont Geschäftsführer Thomas Krahofer.
Als genossenschaftlich geprägtes Unternehmen mit starken Wurzeln in der heimischen Landwirtschaft denkt efko Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedsbetrieben der OÖ Obst- und Gemüseverwertungsgenossenschaft und regionalen Partnern schafft die Basis für nachhaltige Innovationen und regionale Wertschöpfung. Mit dem Projekt Bio Substrat zeigt efko, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert – regional verankert, ressourcenschonend und mit einem messbaren Beitrag zur Energieversorgung der Region.